Prüfung zum schwarzen Gürtel

Kira Jureczko                     Junior Dan Samurai 

Christopher Müh                Junior Dan Samurai 

Ingo Beyer                         1. Dan

Ning Beyer                         1. Dan

Janik Degen                       1. Dan

Alexandra Duppel               1. Dan

Sebastian Größlein             1. Dan

Dominik Holste                   1. Dan

Petra Jaekel-Durmaz           1. Dan

Marina Karremann               1. Dan

Alexa Liewer                       1. Dan

Tabea Lotz                         1. Dan

Luca Mauder                      1. Dan

Angelina Maria Maurer         1. Dan

Elke Mocker                       1. Dan

Charles Sampson               1. Dan

Aaliyah Melinda Schmid      1. Dan

Stefanie Schrempp             2. Dan

Dr. Viktor Geringer              4. Dan


Benjamin Beyer                  Turtle

Stella Engel                        Turtle

Sascha Foos                      Turtle

Jillian Marzan                      Turtle

Richard Reiner                    Turtle

Daniel Wild                         Turtle

 

Görkem Aydin                    Ninja

Nikolas Beyer                     Ninja

Lina Fuchs                         Ninja

 

Alina Holzkamp                  Samurai

Kevin Miller                        Samurai

Angela Staneker                 Samurai

 

Isabelle Münzer                   Shogun

Leonie Schech                    Shogun

Sarah Schmidberger           Shogun

Yannick Skirde                   Shogun

 


Samurai Games 2017

Samurai Games: Karatenachwuchs zeigt Mut und Können

 

Die 6 bis 13 jährigen Karatekas vom Karate Team Bodensee zeigten am vergangenen Samstag bei den Samurai Games in Eriskirch ihr Können.

 

Doch nicht nur Können war dabei gefragt, sondern vor allem Mut. Denn viel Mut gehört dazu, sich als Kind alleine vor vollen Publikumsrängen auf die Matte zu trauen, wo alle einen beobachten. Mut bedeutet, die eigene Komfortzone (normaler Unterricht) zu verlassen und neue Dinge (Wettkampf) auszuprobieren. Wie im richtigen Leben sind die eigenen Ängste oft der größte Gegner. Dieser Angst sich zu stellen, sie zu besiegen und Selbstvertrauen daraus zu gewinnen, war eines der Ziele des Wettkampfs.

 

„Ich freue mich immer wieder, wenn ich merke, wie Kinder bei den Samurai Games über sich selbst herauswachsen und neues Selbstvertrauen gewinnen!“ erzählt Nadine Joachim, Cheftrainerin des Karate Team Bodensees und Organisatorin des Events. „Doch neben Gewinnen, stehen auch Spaß und Fairness bei den Samurai Games im Vordergrund. Die Kindern sollen ein Gefühl dafür bekommen, wie man auch im Wettstreit respektvoll miteinander umgeht.“

 

Nach Altersgruppen getrennt präsentierten die Kids (6 bis 8 Jahre) und die Schüler (9 bis 12 Jahre) auf mehreren Kampfflächen parallel ihr Können in den Disziplinen: Parcours (Fitness und Schnelligkeit), Kumite am Ball bzw. am Partner (Kampf) und Soundvorführung (Schaukampf).

 

Im Parcours ging es darum, wer am schnellsten eine Strecke mit vorbereiteten Hindernissen schaffte. „Mit Hilfe des Parcours werden wichtige Grundvoraussetzungen für das Karate trainiert.“, erklärt Nadine Joachim, „So gehört zum Parcours beispielweise das Springen mit geschlossenen Beinen über Stangen. Diese Übung verbessert die Sprungmuskulatur.“

 

Beim Kumite zeigten die Jüngsten ihr Können am Schlagpolster. Immer zwei Kinder traten gegeneinander an. Am Ende der Zeit beurteilten die Kampfrichter, wer die saubersten und abwechslungsreichsten Techniken zeigte. Selbst bei den Schülern, die mit Schutzausrüstung mit Partner kämpften, kam es alleine auf die Techniken und nicht auf die Treffer an. Nur bei den Junior Dans (Schwarzgurte für Kinder und Jugendliche) zählten saubere Techniken, die vorher abgestoppt werden müssen, aber sonst zu einem Treffer geführt hätten.

 

Im Soundteil schlossen sich die Kinder zu kleinen Gruppen zusammen und zeigten eine Abfolge von Techniken gegen einen imaginären Gegner zur Musik. Auch hier ging es im KO-System weiter.

 

 

Natürlich gab es auch Urkunden, Medaillen und Gummibärchen für die erfolgreichen Sieger und wer es nicht auf eine der drei ersten Plätze schaffte, bekam eine Erinnerungsmedaille. Die strahlend glücklichen Gesichter der Kinder und die stolzen Gesichter der Eltern sprachen für sich.

Birgitt Siemens